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Logistik

Viele tausend internationale Handels- und Logistikunternehmen sind heute in der Metropolregion Hamburg vertreten.

 

Köhlbrandbrücke/ Köhlbrand Bridge
Köhlbrandbrücke/ Köhlbrand Bridge (Bild: Logistik-Initiative Hamburg)


Die Metropolregion Hamburg – verkehrsgünstig inmitten der weltweiten und europäischen Handelsströme gelegen – verfügt mit dem Hamburger Hafen nicht nur über eine jahrhundertelange Tradition im Überseehandel, sondern hat sich durch ihre Lage und Infrastruktur sowie ihr umfassendes logistisches Dienstleistungsangebot zur zentralen Warendrehscheibe für Nordeuropa entwickelt. Durch die anhaltende Globalisierung sowie die Öffnung Osteuropas ist die Hansestadt in das logistische Herz Nord- und Osteuropas gerückt.

Hochregallager/ High-bay warehouse Hochregallager/ High-bay warehouse

(Logistik-Initiative Hamburg)

Viele tausend internationale Handels- und Logistikunternehmen sind heute in der Metropolregion Hamburg vertreten. Für jede Aufgabe findet sich im dichten Netzwerk von Logistikexperten ein geeigneter Partner. Das Spektrum an Logistikdienstleistern, Reedereien, IT- und Technikspezialisten, Unternehmensberatern, Kanzleien und spezialisierten Dienstleistern aus den Bereichen Versicherung und Finanzen in Hamburg sowie an logistiknahen Ausbildungs- und Forschungseinrichtungen ist in Europa einzigartig. Darüber hinaus ist die Freie und Hansestadt Hamburg – nach London – der Reedereistandort No. 2 in Europa sowie Sitz des Internationalen Seegerichtshofs der Vereinten Nationen.

Um weiter von der Globalisierung zu profitieren, setzt die Hansestadt auf den weiteren Ausbau der logistischen Infrastruktur, wie z. B. den Ausbau des Hamburger Hafens – des zweitgrößten Containerhafens Europas – sowie der Hafenhinterland-Infrastruktur auf Schiene, Straße und Wasserwegen.

Insgesamt tragen in der Metropolregion 330.000 Beschäftigte in der Logistik zum Erfolg der Branche bei.

Hafen- und Schienenumschlag
Die Metropolregion ist nicht nur über die Elbe und den Hamburger Hafen, sondern auch über das Straßennetz, auf der Schiene oder durch die Luft hervorragend an die Märkte angebunden. Über die Metropolregion lassen sich Waren jeder Art und Menge optimal in alle Welt verteilen. Es gibt keinen Transport, der hier nicht abgewickelt oder von hier aus organisiert werden kann.

Betrachtet man alle in Deutschland umgeschlagenen Überseecontainer, so sind zwei von drei in der Metropolregion gestartet oder enden hier. Geleistet wird dies unter anderem durch exzellente und hoch produktive Infrastruktur, wie dem weltweit modernsten Containerterminal "Altenwerder" im Hamburger Hafen und dem europaweit größten Rangierbahnhof in Maschen.

Elbtunnel/ Elbe highway tunnel

(Logistik-Initiative Hamburg)

Das Autobahnnetz verbindet den Hamburger Hafen  u.a. mit den Ballungsräumen Bremen und Hannover. Die geplanten Autobahnen und die neuen Elbquerungen werden die überregionale Anbindung der Region weiter verbessern. Der Flughafen Hamburg ist als wichtiger Infrastrukturträger mit seiner hocheffizienten Cargo-Logistik Teil des Rückgrads der Logistikbranche. Ebenso ist die Metropolregion zentraler europäischer Schienenknoten und leistungsstark an das Binnenwasserstraßennetz über die Elbe und den Elbe-Seitenkanal angebunden. Für den kombinierten Verkehr stehen Terminals in Hamburg-Billwerder, Brunsbüttel und Stade bereit. Der Nord-Ostseekanal zwischen Brunsbüttel und Kiel ist eine der wichtigsten und meist befahrenen Verbindungswege für die internationale Schifffahrt.

Hafen- und Schifffahrtsstandort
Treibende Kraft für den Erfolg der Metropolregion ist der Hamburger Hafen. Mit einem Gesamtumschlag von 132 Millionen Tonnen im Jahr 2011 ist der Hamburger Hafen die Nummer eins in Nordeuropa. Mit fast 9 Millionen umgeschlagenen Standardcontainern gehört er zu den Top 10 der weltgrößten Containerhäfen. Speziell für Waren aus Asien ist er der zentrale Hafen Europas. Auch die anderen Seehäfen der Umgebung wie Brunsbüttel, Cuxhaven, Kiel, oder Lübeck oder Stade verzeichnen wachsende Umschlagszahlen. Hinzu kommen die Binnenhäfen Lüneburg, Uelzen, Geesthacht und Lauenburg im Bereich der Elbe und des Elbe-Seitenkanals, die sowohl am steigenden Aufkommen im Binnenschifffahrtsverkehr teilhaben wie auch von enger werdenden Kapazitäten der Metropole profitieren können.

Die Metropolregion ist dabei ein weltweit führender Schifffahrtstandort: Knapp ¾ aller weltweiten Zeitcharterverträge für Containerschiffe werden in Hamburg und Umgebung abgewickelt, etwa ¼ der Welt-Containerschiffskapazität wird von Reedereien in der Region bereedert. Ansässig sind hier nicht nur Reedereien und Schiffsmakler, sondern auch alle Arten von Dienstleistungsunternehmen rund um Schiff und Container: Vom Agent bis zum Zertifizierer. Studien prognostizieren für den Hamburger Hafen eine Verdopplung des Containerumschlags bis zum Jahr 2015, bis zum Jahr 2025 soll der Umschlag sich sogar fast verdreifachen.

Güterverkehrszentren (GVZ)

Rangierbahnhof Maschen/ Maschen railroad yard Rangierbahnhof Maschen/ Maschen railroad yard

(Logistik-Initiative Hamburg)

Durch die rasant zunehmenden Mengen im Güterverkehr und die steigende Bedeutung des Kombinierten Verkehrs werden Güterverkehrszentren auch für die Metropolregion immer wichtiger. Als Schnittstellen zwischen verschiedenen Verkehrsträgern und dem überregionalen und regionalen Verkehr tragen sie zur umweltverträglichen Gestaltung von Transportketten bei. Aktuelle GVZ-Planungen werden gegenwärtig in der südlichen Metropolregion in Lüneburg, Stade und Uelzen verfolgt.

 

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